Scanprozess... |
Der Scanprozess vor Ort lässt sich in 2 Schritte aufteilen. |
| 1. | Zunächst wird ein Hallenbezugssystem (HBS) aufgebaut. Dies bedeutet, dass der zu scannende Bereich mit Messmarken bestückt wird und diese tachymetrisch eingemessen werden. Die Messmarken werden vom Laserscanner bzw. von der Scansoftware erkannt und daraus die Position des Laserscanners ermittelt. Eine Georeferenzierung ist ebenfalls möglich, sofern entsprechend vermessene Punkte mit einbezogen werden. Es können auch feste Messbolzen verwendet werden, damit zu einem späteren Zeitpunkt weitere Scans durchgeführt werden können, ohne die Messmarken erneut zu vermessen. |
| 2. | Durchführen der Scans und erzeugen der Punktwolken. Der Scanner arbeitet berührungslos und ermöglicht so ein unterbrechungsfreies Arbeiten in der Scanumgebung. Die Anzahl der benötigten Scans richtet sich nach der jeweiligen Aufgabenstellung, der gewünschten Detaillierung und der Größe des Objektes. Damit ist der Scanprozess vor Ort beendet. |
Die weiteren Verarbeitungsschritte im Scanprozess finden am Schreibtisch statt. Die Scans werden miteinander verknüpft (registriert) und die aus den Scans entstandenen Punktwolken werden in photorealistischen 360° Grauwertbildern dargestellt. In diesen Darstellungen kann navigiert werden, es kann darin gemessen werden und es können Objekte z. B. zur Kollisionsprüfung oder zum SOLL/IST- Vergleich in die Punktwolken importiert werden. |
Die nächsten Schritte sind die Übertragung der Punktwolken in ein CAD-System und die Erstellung von 3D-Modellen. Sind schon 3D-Modelle vorhanden, läßt sich ein SOLL/IST- Vergleich auch mit sehr komplexen Strukturen durchführen.
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Welche Auswertungsschritte notwendig sind, hängt von der jeweiligen Aufgabenstellung ab. Wir beraten Sie gern.
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